Morgenstund
Es ist Sommer im Pott und zwar so richtig mit knallender Sonne und über 30° im Schatten.
Da ist Nachmittags natürlich nicht ans Laufen zu denken, also muss ich frühmorgends auf die Piste.
Für jemanden wie mich, der den Tag lieber gemächlich angehen lässt und bis nach Neun braucht um richtig wach zu werden, kostet das ziemlich viel Überwindung, aber da muss ich durch, wenn ich meine Ziele die 10km in unter einer Stunde zu laufen und nächstes Jahr einen Halbmarathon schaffen, erreichen will.
Heute hat mein Wecker 5:15 Uhr geklingelt und um 5:50 Uhr war ich unterwegs. Mein Kreislauf findet das zwar nicht so toll und sträubt sich noch etwas gegens völlige Aufwachen, aber ich bin mir sicher dass er sich irgendwann dran gewöhnt. Vermutlich ist dann zwar schon wieder Winter, aber ich hoffe darauf, dass es auch in den kommenden Jahren noch einige schöne Sommertage geben wird.
Apropos Sommertage: Mir geht es diesen Sommer tausend mal besser als im Sommer 2007 mit null Bewegung und etlichen Kilos mehr auf den Rippen.
Mein Training dokumentiere ich jetzt übrigens bei der Laufsportliga:
Nein, ich habe nicht das Handtuch geworfen,
sondern war nur ziemlich schreibfaul in den letzten Monaten.
Mittlerweile hat natürlich auch in Duisburg trotz der besch... Temperaturen der Frühling Einzug gehalten und in unserem Stadtwald ist alles herrlich grün.
Leider habe ich die Läufe der letzten Monate nicht mitptotokolliert, aber ich bin jede Woche mindestens zweimal meine Standardstrecke gelaufen.
Von Tür zu Tür sind das ca. 8km und mittlerweile schaffe ich die in ca. 50 Minuten.
Natürlich bin ich damit immer noch langsamer als 90% aller Läufer, die mir begegnen, aber zumindest komme ich auch an Steigungen völlig ohne Gehpausen aus.
Die ersten paar Läufe nach der Winterpause waren ziemlich ätzend, aber mittlerweile fühlt es sich für mich schon wieder etwas leichtfüssiger an.
Ich hab meistens eher Probleme mit schweren Beinen als mit dem Atem und brauche meist fast die Hälfte der Strecke bis ich mich in den Beinen nicht mehr so schwerfällig fühle.
Vielleicht sollte ich mal recherchieren, was man dagegen tun kann.
Ich freu mich jedenfalls, daß ich noch einen guten Teil vom Frühling, den kompletten Sommer und Herbst vor mir hab.
Inalina
Winterpause

Duisburg im Schnee, das hat echt Seltenheitswert und ich finde es toll wie nett die sonst im Winter so graue Stadt jetzt aussieht.
Leider hat das schöne weisse Kleid einen Nachteil: Glatteis auf meiner Laufstrecke.
Also begnüge ich mich derzeit mit Spaziergängen um wenigstens etwas in Bewegung zu bleiben und hoffe darauf nach dieser Winterpause nicht wieder ganz bei Null anfangen zu müssen.
Falls doch, wird mich das auch nicht kleinkriegen, denn ich weiss ja jetzt, daß ich es schaffen kann.
Die Gedanken fangen an spazieren zu gehen
Soll heissen: Ich denke beim Laufen nicht mehr ständig daran wie verdammt anstrengend das gerade ist und bin nur darauf konzentriert meine Beine in Bewegung und meine Atemfrequenz in einem erträglichen Rahmen zu halten, sondern denke beim Laufen über alles mögliche nach.
Das verbuche ich unter "merklicher Fortschritt" und bestätigt mich in meinem Gefühl, daß es merklich leichter geht mit dem Laufen.
Ich gebe zu Protokoll:
04.12.2009: : 50 Minuten Laufen.
06.12.2009: : 50 Minuten Laufen.
11.12.2009: : 50 Minuten Laufen.
14.12.2009: : 50 Minuten Laufen.
Nein, ich hab noch nicht aufgegeben,
sondern bin einfach nur schreibfaul.
6.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
8.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
13.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
15.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
20.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
22.11.2009: : 35 Minuten Laufen, 10 Minuten Walking, 20 Minuten Laufen.
24.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
27.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
29.11.2009: : 50 Minuten Laufen.
01.12.2009: : 50 Minuten Laufen.
Leider ist mein durchschnittlicher Puls beim Laufen auch nach 1,5 Monaten noch immer zu hoch, aber davon lasse ich mich nicht bange machen, denn ich merke doch, daß es, wenn auch langsam, stetig besser wird. Wobei das Laufen am besten geht, wenn ich am Vortag keinerlei Sport gemacht habe.
